Miroslav Pszczólka: Eine Geschichte aus der Garage oder 30 Jahre Evolution

MY DVA feiert 30 Jahre – und wir feiern die Geschichten unserer Menschen mit ihnen

Dreißig Jahre sind eine lange Zeit. Und gerade dank der Menschen, die das Unternehmen in dieser Zeit begleitet haben – und vor allem jener, die geblieben sind – hat MY DVA seine einzigartige Geschichte. Wir haben uns entschlossen, diese in ihren eigenen Worten zu erzählen.
Jede Geschichte ist anders. Manche beginnt über eine Anzeige, andere bei der Gründung einer Filiale oder in der Garage des Elternhauses. Alle haben jedoch einen gemeinsamen Nenner: Die Mitarbeiter, die MY DVA ausmachen – und die bis heute bestimmen, wie diese Firma aussieht.

Miroslav Pszczólka, Gründer und CEO - Familienunternehmen MY DVA

Miroslav Pszczólka: Eine Geschichte aus der Garage oder 30 Jahre Evolution

„Als mein Bruder und ich 1995 die Firma gründeten, wussten wir noch nicht einmal, wie sie heißen sollte. Wir standen auf dem Amt, unser Namensvorschlag wurde abgelehnt, und so kamen wir auf MY DVA (WIR ZWEI). Ein Name, der uns geblieben ist“, sagt Miroslav Pszczólka, Gründer und Inhaber des Unternehmens, mit einem Lächeln.

Der Weg von MY DVA begann in einem 26 m² großen Lädchen, das in der Garage der Eltern in Tachov entstand. In einer Zeit, in der das Land erst wenige Jahre unternehmerische Freiheit genoss, arbeiteten sie an einem Computer mit 486SX-Prozessor, druckten Dokumente auf einem Nadeldrucker und verkauften Schreibwaren. Die strategische Lage zwischen zwei Schulen half, den Einzelhandel anzukurbeln, und durch die Teilnahme an Messen startete auch der Großhandel, der schnell über die Stadtgrenzen hinauswuchs.

Vom Papier zum Metall

Um 1996 entstanden mit dem Boom der Industriezonen neue Bedürfnisse bei Unternehmen. Metallmöbel, Karteischränke, Garderoben. MY DVA expandierte nach Pilsen und gründete das Geschäft „Kovona“. Gleichzeitig gelang es, eine Zusammenarbeit mit einem Metallmöbelhersteller in Lysá nad Labem zu schließen, was sich als entscheidend erwies.

1998 entstand die Niederlassung in Prag. Die Anfänge waren alles andere als einfach, aber dank Aufträgen für Schulen und neu entstehende Niederlassungen japanischer Firmen stellte sich auch hier der Erfolg ein. MY DVA wurde damals unter anderem zum Pionier für Metallgarderoben in Schulen.

Wachstum, Krisen und Neuanfänge

Im Jahr 2003 übernahm Miroslav die Geschäftsführung und ging 2005 in die Slowakei, wo es ihm gelang, ohne Kontakte eine neue Niederlassung aufzubauen. Das Jahr 2007 markierte den Höhepunkt der Mitarbeiterzahl – das Team bestand aus 130 Personen – doch ein Jahr später kam die Krise. „Wir haben vor allem dank der Schulen überlebt“, sagt Miroslav.

In dieser Zeit stieg MY DVA zur Diversifizierung unter anderem in den Bau von Solarkraftwerken auf Flachdächern ein. Der Bruder Pavel kehrte in die Geschäftsführung zurück, und Miroslav vertiefte sich voll und ganz in die Gestaltung gewerblicher Interieurs.

Kreativität, Innovation, Evolution

Was ist das Rezept für den Aufbau und Erhalt eines erfolgreichen Unternehmens? „Man darf sich nicht verrückt machen lassen. Man muss spielen können. Und jede Niederlage spornt dich an“, sagt Miroslav. Die Zusammenarbeit mit Partnern aus Taiwan ermöglichte es MY DVA, eigene Möbellinien zu entwerfen. Um maximal auf Kundenwünsche reagieren zu können, eröffnete MY DVA im Jahr 2024 eine eigene Produktion!

Werte, die bleiben

MY DVA ist laut Miroslav ein Synonym für Ausdauer, Zähigkeit, Beziehungen und Innovation. Die Herausforderung besteht heute nicht nur in der Suche nach neuen Ideen, sondern auch darin, den Flow der Firma so einzustellen, dass die Arbeit die Menschen erfüllt. Für die Zukunft will das Unternehmen weiterhin nach neuen Herausforderungen suchen und die Atmosphäre bewahren, die den Menschen Spaß macht.

Und was wünscht man zum 30. Geburtstag?

„Große, schöne Aufträge, neue Herausforderungen und dass die Mitarbeiter mindestens weitere 30 Jahre Lust haben, zur Arbeit zu kommen.“

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